Reisebericht über eine Seniorenfahrt des AWO Stadtverbandes Löhne in das Kleinwalsertal
Am Sonntag den 17. Mai 2026 fuhr eine Reisegruppe des AWO Stadtverbandes Löhne mit Reiseleiter Karl-Heinz Bernsmeier bei schönstem Sonnenwetter in das Kleinwalsertal nach Oestereich. Die Fahrt ging zügig voran und so erreichten wir bereits am frühen Nachmittag unser schönes Hotel Alpenrose in dem Dorf Mittelberg. Es ist der älteste besiedelte Ort im Kleinwalsertal und liegt auf ca. 1200 Metern Höhe. Umgeben von Hängen und Bergen bietet der Ort mit knapp 1400 Einwohnern eine perfekte Mischung aus Ruhe und Bergabenteuern. Ruhe auch deswegen, weil das Kleinwalsertal nur von der Seite Deutschlands über Oberstdorf zu erreichen ist. Es gibt also keinen Durchgangsverkehr. Im ca. 4 km von Mittelberg entfernt liegenden Örtchen Baad ist das Tal zu Ende. Am höchsten Punkt von Mittelberg thront die Pfarrkirche St. Jodok mit dem ältesten Kirchturm des Kleinwalsertales. Die Walmendingerhornbahn und auch der Zafernalift bringen Dich schnell in die Bergwelt. Ideal zum Wandern und Skifahren.
Die Senioren der AWO ließen es aber etwas gemütlicher angehen und erkundeten die Gegend mit Bus und Bergbahn. Am Montag ging es mit dem Walserbus in den Nachbarort Riezlern und mit der Kanzelwandbahn hoch zur Bergstation in fast 2000 m Höhe. Bei zunächst viel Sonnenschein und warmen Temperaturen konnten wir auf der großen Bergterrasse ein herrliches Bergpanorama bestaunen. Viele noch schneebedeckte Berge ließen erahnen wie viel Skibetrieb es hier in der Wintersaison gibt. Malerisch auch inmitten der hohen Berge der Riezler Alpsee. Am Nachmittag wurden wir dann in unserem Hotel mit einem Kuchenbuffet verwöhnt und hatten anschließend ausgiebig Zeit die nähere Umgebung von Mittelberg anzusehen.
Am Dienstag unternahmen wir dann eine Rundfahrt mit unserem Reisebus durch Oberstdorf, nach Füssen zum Walderlebniszentrum und Bad Hindelang zum Kaffeetrinken dann durch das Tannheimer Tal zurück nach Mitteldorf.
Für Mittwoch war eine Fahrt mit dem ortskundigen Reiseleiter Oswald Sailer angesagt. Bei zunächst noch etwas wolkenverhangenen Bergen startete die 4 Pässe Panoramafahrt. Die 4 Pässe Panoramafahrt ist ein beliebter, anspruchsvoller Tagesausflug ab dem Kleinwalsertal. Die landschaftlich reizvolle Route führt über etwa 220 km durch das Allgäu, den Bregenzerwald und Tirol. Zunächst führte die Serpentinenreiche Fahrt über den einzig ganzjährig befahrbaren Riedbergpass im südlichen Oberallgäu. Dieser verbindet Fischen mit Balderschwang. Weiter ging es durch das wildromantische Tal der Bregenzer Ach hinauf über den Hochtannbergpass der den Bregenzer Wald mit dem Tiroler Lechtal verbindet. Die Fahrt ging dann weiter durch den Bregenzerwald und über das Faschinajoch in das große Walsertal. Der Weg führte dann weiter in das Tannheimer Tal. Über den landschaftlich spektakulären Oberjochpass und Bad Hindelang gelangten wir schließlich zurück ins Allgäu und über Oberstdorf ins Kleinwalsertal. Natürlich hatte unser Reiseleiter eine Menge Wissen parat über diese abwechslungsreiche und am Nachmittag auch durch die gute Sicht vielfach spektakuläre Sicht auf viele majestätische Alpenpanoramen und herrliche Landschaften.
Zum Abschluss dieses schon erlebnisvollen Tages wurden die Reiseteilnehmer/innen im Hotel Alpenrose durch den ortsansässigen Alleinunterhalter mit stimmungsvoller und sehr gekonnt dargebotener Musik, sowie allerlei lustigen Anekdoten erfreut.
Am Donnerstag, dem schon letzten Ferientag im Kleinwalsertal, unternahmen wir dann noch eine Fahrt zum ca. 140 km entfernten Bodensee. In der von Weinbergen umgebenen Stadt Meersburg stiegen wir vom Bus ins Schiff und fuhren bei traumhaft schönem Wetter zur Blumeninsel Mainau im Bodensee. Dort konnten sich alle an den prächtigen Blumenarrangements, dem Farbrausch der vielen Rhododendren und den ersten prachtvoll blühenden Rosenstöcken erfreuen. Auch das Palmen- und Schmetterlingshaus hinterließen tolle und farbenfrohe Eindrücke. Nach ca. 4 stündigem Aufenthalt wurde dann per Schiff und Bus wieder die Rückfahrt ins Kleinwalsertal angetreten.
Für unsere Reiseteilnehmer/innen begann dann am Freitagmorgen viel zu schnell wieder die Heimfahrt nach Löhne.






