Der SPD Ortsverein Mennighüffen hat sich wieder mit einer eigenen Verkaufshütte an dem Weihnachtsmarkt an der Mennighüffer Kirche beteiligt. Die kühle Witterung passte gut zu dem Ereignis und so hatten die vielen fleißigen Helfer/innen der SPD auch viel zu tun um die Besucherwünsche zu erfüllen. Die mit selbst hergestelltem Schmalz geschmierten Graubrote und besonders heiße Getränke wie Glühwein, Kinderpunsch und Kakao waren sehr nachgefragt. Auf Grund des guten Absatzergebnisses konnte deshalb die SPD, wie angekündigt aus dem Überschuss eine Spende an die AWO Kita Siemshofer Kirchstraße überreichen. Der Ortsvereinsvorsitzende Christian Antl hat zusammen mit dem Kassierer Karl-Heinz Bernsmeier am 30. Januar 2026 einen Betrag von 1.000,00 € der Kita übergeben.
Die Leiterin der Kita Frau Oesker nahm den Betrag mit Freude entgegen. Frau Oesker ist seit dem 01.10.2025 aus der Elternzeit zurückgekehrt und hat die Leitung in Teilzeit übernommen. Sie teilt sich diese Aufgabe künftig mit Frau Wilcek.
Es gibt schon klare Vorstellungen wie der Spendenbetrag verwendet werden soll. Demnach sollen die Innenräume der Kita, die seit 1990 fast unverändert genutzt werden, neugestaltet und an veränderte Betreuungskonzepte angepasst werden. So soll z.B. zwischen zwei Gruppenräumen eine sogenannte Lernstadt entstehen. Hier sollen die Kinder aus den zwei Gruppen eigenständiges Spielen durchführen können. Hierfür sollen dann Spielmaterialen angeschafft und teilweise von dem Spendenbetrag finanziert werden.
Anschauen konnten wir uns auch den im vergangenem Jahr von den Spendenmitteln erstellten Podest. Dieser wurde um einen alten mächtigen Baumstamm gebaut und wird, bei günstigem Wetter zu ganz vielen verschiedenen Spielmöglichkeiten genutzt.
Bei dieser Gelegenheit konnten sich die Vorstandsmitglieder des SPD Ortsvereins auch wieder einmal vor Ort über die Situation in der Kita informieren. Die Personalstellen wurden auch hier leicht reduziert und sind aber bis auf eine Stelle gut besetzt. Sehr froh ist Frau Oesker darüber, dass in der Kita viele Mitarbeiter/innen schon seit Jahren sehr gut zusammenarbeiten. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ist in dem Bereich unter 3 Jahre deutlich gesunken. Durch gestiegene Nachfrage im Bereich über 3 Jahre konnten die freien Plätze jedoch vergeben werden sodass keine Notwendigkeit besteht in der Kita Gruppen zu schließen. Probleme sieht Frau Oesker wegen der derzeitigen Beratungen zum neuen Kinderbildungsgesetz auf die Kitas zukommen. Demnach dürfen künftig für die sogenannte Randzeitenbetreuung auch „ungelernte“ Mitarbeiter/innen die Kinder betreuen. Diese sollen dann z. B. die für die Kinder schwierige Phase der Trennung von den Eltern betreuungsmäßig übernehmen. Das bisherige Fachpersonal ist gerade für diese Aufgabe besonders geschult und haben gelernt mit solchen Situationen sensibel und fachkundig umzugehen.


